Parkettboden verlegen

Parkett ist ein Mosaik aus geometrischen Holzteilen, die ein wunderbares Design auf den Fußboden bringen. Ob dreieckig, lang, fischgrätenähnlich oder quadratisch - untereinander kontrastierende Farben wie Kirsche, Pinie, Nuss, Eiche oder andere zusammen mit Mahagoni beispielsweise geben ein wunderbares Farbspiel zusätzlich zu der Musterung. In der Vergangenheit wurden sie mit heißem Bitumen an den Boden befestigt, doch heute nutzt man Leim, was wesentlich vorteilhafter ist. Es gibt aber auch die Klickversion, in der die Paneele einfach ineinander geschoben werden.
Mit Parkett kann man einen Fußboden 'zeichnen'. Die meisten haben das Fischgrätenmuster, Backsteinartige oder auch das Chevronmuster, doch es gibt auch Mosaikparketts, die von einer aufgehenden Sonne bis zu abstrakten Formen eine große Anzahl von Designmöglichkeiten bieten. Je nach Design werden sie ähnlich wie ein Puzzle zusammen gesetzt und wenn der Boden gut verlegt wird, kann er über die Jahrzehnte überdauern und mit einem kurzen Abschliff und neuer Versiegelung immer wieder wie neu aussehen.

Ähnlich wie beim Laminat muss man zunächst den alten Belag vollkommen entfernen, ohne irgendwelche Unebenheiten zu hinterlassen. Eine Dämmunterlage wird empfohlen, eine Dampfsperre bei Estrich oder mineralischen Untergrund nötig. Der Untergrund sollten ebenfalls vollkommen eben sein! Notfalls muss man ihn ausgleichen, am besten mit Holzpaneelen, die angeschraubt werden müssen, nicht genagelt! Je nach Muster des Parketts beginnt man in der linken Ecke des Raumes, oder aber im Zentrum - beispielsweise mit einem Muster, das zentral im Raum liegt. Hierbei sind genaue Abmessungen erforderlich, die genau besagen, wie das Muster verlegt werden soll.

Dem Muster folgend, wird der Leim immer in kurzen Teilen verstrichen, danach die Paneele eingesetzt. Die Dehnfuge entlang den Wänden von ca. einem cm muss eingehalten werden. Verlegt man über ein Zimmer hinaus, wird zwischen den Räumen eine Korkleiste gelegt, damit das Parkett nicht 'bricht'.