Tapezieren

Die Wände tapezieren ist nach wie vor eines der meisten Wandkleidungen, die man in Deutschland findet. Um eine Tapete korrekt und perfekt anzubringen muss man jedoch einige Dinge vorher beachten.

Angefangen mit der Entfernung der alten Tapete, was nicht immer sehr einfach ist. Hier gilt: ist sie nicht trocken abziehbar, muss viel gewässert und dann mit einem Spachtel abgeschrabt werden. Jetzt muss die Wand noch komplett von Rissen, Nägeln und anderen Unebenheiten ausgeglichen werden, bevor man an das Tapezieren selber gehen kann.

Es gibt verschiedene Tapetenarten: selbstklebende, Tapeten, die selber und welche, wo die Wände stattdessen eingekleistert werden. Dazu gibt es auch eine große Auswahl an Materialien, denn auch Stoffe und edle Papiere finden hier Verwendung. Bordüren und Raufasern geben bestimmte Effekte, letztere können auch jederzeit überstrichen werden. Wasserfeste Tapeten sind strapazierfähiger, lichtempfindliche sollten nicht in einem sonnendurchfluteten Raum angebracht werden.

Ein Tapeziertisch ist zumindest dann erforderlich, wenn die Tapete eingekleistert werden muss. Dabei ist darauf zu achten, dass die Einweichzeit genau eingehalten wird, da sonst die Tapete nicht an der Wand haften bleibt, sich Risse bilden können oder nicht richtig anliegt. Tapeziert wird immer von oben nach unten. Dabei ist darauf zu achten, dass der Musterverlauf - falls vorhanden - exakt verläuft, wenn man die folgende Bahn anlegt. Beim anlegen der Bahn immer von oben nach unten streichen, am besten mit einer Tapezierbürste, damit sich weder Falten noch Bläschen durch Luft bilden können. Überreste oben und unten werden am Schluss mit dem Cutter abgeschnitten.