Teppichboden verlegen

Ein Teppichboden ist geeignet für den Wohnbereich wie Wohnzimmer und Schlafzimmer. Im Flur, Bad oder Küche ist er eher ungeeignet, da er nicht wie Fliesen leicht gereinigt werden kann und auf Feuchtigkeit eher empfindlich reagiert. Teppichboden wird in den meisten Fällen auf Rollen von 4 - 5 m Breite und zwischen 25 und 30 m Länge oder aber als Teppichfliesen verkauft. Dabei wird zwischen Velours, Schlinge oder Nadelvlies unterschieden. Auch werden Teppichböden verschieden klassifiziert: für Büros sind sie beispielsweise stuhlrollengeeignet, für Treppen treppengeeignet, antistatisch für Computerräume oder auch Fußbodenheizunggeeignet. Vor dem Kauf sollte man sich genau überlegen, wofür bzw. in welche Art von Raum er verlegt werden soll.

Der Fußboden muss frei von sämtlichen vorherigen Belägen sein und sollte keine scharfen Kanten haben. Wird ein Teppichboden ausgerollt, so sollte er an allen Wänden mindestens 10 cm hochstehen. Dabei darauf achten, dass er parallel zu der Hauptwand liegt, damit er nachher eine fließende Einheit gibt. Jetzt den Teppich bis zu Mitte halb aufrollen, den Fußboden mit dem Kleber bestreichen und den Teppich - von der Mitte - wieder ausrollen. Dabei den Teppich mit einem Teppichroller gut an den Boden andrücken. Mit der anderen Seite des Teppich wird ebenso verfahren. Danach muss der Belag passgenau an der Wand entlang geschnitten werden, die Wand dient hier als Führung. Bei Teppichfliesen zieht man in der Mitte des Raumes zur gegenüber liegenden Wand ein Maßband. Jetzt verlegt man eine Reihe Fliesen an der Hauptwand, wo das Maßband beginnt und im Rechten Winkel entlang des Maßbandes eine Reihe. Alle anderen Fliesen werden jetzt angepasst.

Gerade mit den Teppichfliesen kann man mit Farben 'spielen', die Floorrichtung verändern und daher ein Schachbrettmuster erlangen (hell/dunkel). Wichtig ist bei den Fliesen, dass sie sich vor dem Verlegen - ähnlich wie bei Parkett und Laminat - ca. 24 - 48 Std. an den Raum 'akklimatisieren'.